Das FCS-Lexikon: S – Saarland

Aus der neuen Fußballfibel zum 1. FC Saarbrücken, erschienen bei CULTURCON.

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Das FCS-Lexikon: Y – You’ll never walk alone

Aus der neuen Fußballfibel zum 1. FC Saarbrücken, erschienen bei CULTURCON.

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Das FCS-Lexikon: B – Bayernspiel

Aus der neuen Fußballfibel zum 1. FC Saarbrücken, erschienen bei CULTURCON.

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Das FCS-Lexikon: H – Hartmut

Aus der neuen Fußballfibel zum 1. FC Saarbrücken, erschienen bei CULTURCON.

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Das FCS-Lexikon: R – Rodenhof

Aus der neuen Fußballfibel zum 1. FC Saarbrücken, erschienen bei CULTURCON.

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Das FCS-Lexikon: L – Ludwigspark

Aus der neuen Fußballfibel zum 1. FC Saarbrücken, erschienen bei CULTURCON.

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Das FCS-Lexikon: C – Chaosclub

Aus der neuen Fußballfibel zum 1. FC Saarbrücken.

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Wohnzimmer-Lesung aus dem neuen Buch

In Zeiten von Corona kann ich keine Lesungen zum neuen Buch durchführen? Quatsch, ich kann die Lesung zu Euch nach Hause bringen.

Aufzeichnung des Facebook Live vom 19. März 2020:

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Gedanken zum Fußball in Zeiten von Corona

oldman

Fußball ohne Fans ist kein Fußball, der wichtig sein kann.

Dies ist eine aktualisierte und erweiterte Fassung eines Textes, der so zuerst auf Facebook erschienen ist:

Oft schreibe ich in solchen Situationen mit einer Mischung aus Sa(a)rkasmus und Galgenhumor gegen die eigene Gefühlslage an. Die sieht nämlich gerade so aus:

– Ja, es fühlt sich beschissen an, nicht zu wissen, ob im Sommer all der Erfolg des Teams noch zählen wird.
– Niemand will Geisterspiele.
– Eine Welt ohne Fußball will ich mir nicht vorstellen müssen.

Aber es gibt auch noch die andere Seite:

– Fußball soll verbinden und Spaß bringen.
– Fußball muss eine wichtige Rolle in der Gesellschaft tragen.
– Und jetzt heißt Solidarität auch auf das zu verzichten, was uns am Liebsten ist.

Im Moment gibt es ein Virus, dem wir alle nicht so einfach beikommen können. Das Mindeste, was wir tun können, ist dabei mithelfen, dass sich der Virus nicht so schnell verbreitet, dass er unser Gesundheitssystem zum Einsturz bringt. Und dazu gehört auch der Verzicht auf große Veranstaltungen, bei denen sich solche Viren leichter verbreiten können.

Ein Teil dieser Aufgabe ist der Verzicht auf Zuschauer im Fußball. So weh es tut. Es trifft auch andere Sportarten hart, Menschen in der Kultur und Veranstaltungswesen. Aber es ist wichtig. Unsere älteren Mitmenschen werden es uns danken. Unsere Freunde und Familienmitglieder, die einen Wahnsinnsjob machen als Ärztinnen, Ärzte, Pflegerinnen, Notfallsanitäter und, und, und.

Einige Reaktionen von Fans haben mich irritiert. Ich hab von Leuten gelesen, die sich zum Heimspiel vor den Stadiontoren treffen wollten. Nun hat zum Glück auch die Regionalliga Südwest beschlossen, vorerst den Ball ruhen zu lassen. Denn genau um das Verhindern großer Menschenansammlungen geht es gerade.

Und natürlich schmerzt es extrem, nicht zu wissen, ob nicht all der Erfolg am Ende umsonst war. Aber möchte ich als Fan am Ende mit stolz auf einen Erfolg schauen, der zustande kam, während drum herum das normale Leben nicht mehr normal war? Nicht wirklich.

Die Zeit jetzt wird hart für Fußballfans. Aber unser Verein hat selbst die Oberliga überstanden.

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1. FC Saarbrücken – Fortuna Düsseldorf: Ein DFB-Pokal-Abend im Exil.

„Einfach nur SCHWEINEGEIL 🙂 🙂 :)“, mit diesen Worten und Emoticons, lachende Gesichter aus Satzzeichen, endet die SMS von Saarkasmus-Rolf. Drei Lächeln, aber noch lange nicht genug, um das auszudrücken, was er empfindet, ich empfinde, alle Saarbrücken-Fans heute empfinden. Ich hatte gefragt, ob das wirklich alles passiert sei. Er wartet noch die Doping-Probe ab, kann ja immer noch was passieren. Dann wären wir die Lachnummer Fußballdeutschlands. So wie wir die Lachnummer des Saarlandes so oft waren, so oft sind. Aber heute anscheinend nicht.

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Aus dem Archiv: Exil-Saarländer schauen das Pokalspiel gegen Köln

Ich kann es auch noch nicht ganz fassen. Da war das überraschende, aber nicht weiter beachtenswerte Spiel gegen Regensburg – toll geliefert. Dann aber der magische Abend gegen Köln. Mit Markus und Johannes in Hamburg darauf gehofft, dass das Sky-Sportticket den Dienst erfüllt (es sollte versagen, aber immerhin hatte Johannes noch seinen Sky-Zugang). Eine Vorstellung, wie von einem anderen Stern gesehen. König Lottner schlägt die alte Liebe Köln, wir schlagen uns bei Markus die Bäuche mit mediterraner Küche zu und vergießen Freudentränen – und natürlich etwas Wehmut. Wir sitzen nur auf einer Couch in Hamburg, unsere Herzen schlagen aber mit den 6.000 im Völklinger Stadion.

Dann Schwächephase in der Liga. Ende der Regentschaft von König Lottner. Lachnummer des Saarlandes und auch Fußballdeutschlands. Der Tabellenführer und die Pokalsensation glauben nicht mehr an den Trainer. Lukas Kwasniok kommt. Die Fans fremdeln. Sprung ins Jahr 2020. Karlsruhe fremdelt mit dem Rasen in Völklingen. Mit einem Regionalligisten, wo plötzlich der Innenverteidiger im Sturm anläuft. Einen Tick besser, einen Handgriff besser, Daniel Batz lenkt den FCS ins Viertelfinale.

58fd07a3-a4bd-4d03-975f-cdf413b22983Denkbar unattraktives Los Düsseldorf sagen die einen. Guter, schlagbarer Gegner posaunen andere. Typische Überheblichkeit der FCS-Fans mal wieder. Lachnummer. Diesmal schauen eine Kollegin und ich das Spiel in der Windschirm Bar. Sportsbar, HSV-Stammkneipe. Es läuft Saarbrücken gegen Düsseldorf. Der Altersschnitt zwischen 40 und 50, die Männer in der Bar reden mal über Fußball, verlieren sich dann in tiefenanalytischen Bewertungen der James-Bond-Reihe („Sean Connery oder Daniel Craig sag ich Dir! George Lazenby, der im Schottenrock! Pah, ging ja gar nicht!“). Ich fiebere mit. Gleiches Trikot wie bei den letzten Spielen an, denn das bringt Glück. Der FCS geht in Führung. „Kannst ruhig lauter schreien“, meinen sie zu mir. Sympathie für den FCS. Ein Mann fasst mich beim Rausgehen an: „Ich muss das jetzt tun, ich hab in meinem Leben noch nie einen Saarbrücken-Fan gesehen.“

Später Ausgleich. „Mensch, Saarbrücken muss das Ding doch machen!“ Die Sympathie bleibt, wird aber kritischer. Daniel Batz hält. Springt, hält fest. Mutiert zum Welttorhüter für einen Abend. Dann Elfmeterschießen. Die Nerven halten nicht mit bei den sonst doch immer Zuverlässigen wie Zellner. Aber Batz. Immer wieder er, auch in den Momenten, in denen das Pokalmärchen beendet scheint. Dann der letzte Elfmeter. Urschrei. Ungläubigkeit. Meine Nachrichten auf dem Handy explodieren. Glückwunsch von HSV-Fans, einem Frankfurter in der Bar. Ich fasse es immer noch nicht.

Rückversicherung bei einem, der es wissen muss. Tags drauf SMS an Saarkasmus-Rolf, seine Zaunfahne hing im entscheidenden Moment hinter Daniel Batz, also muss Rolf es ja wissen. „Einfach nur SCHWEINEGEIL 🙂 🙂 :)“

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