Der Verein muss seinen Fans auch unpopuläre Situationen erklären.

Foto: Frederic Graus

Ich habe etwas über den Brief der Virage Est nachgedacht und viele Fans, die sich eher als die „normalen Stadiongänger*innen“ sehen, halten diese Art von Kommunikation der Ultras sicher für eine zu große Selbstwahrnehmung.

Aber Sie vergessen eins: In der Analyse trifft die Virage Est ins Schwarze. Wir wissen weniger als zwei Wochen vor dem ersten Heimspiel in der 3. Liga nicht, in welchem Bundesland unser Verein spielt. Wie der Stand zur Rückkehr in den Ludwigspark ist oder ob im Schlimmsten Falle am Ende der FCS vor leeren Rängen in Frankfurt in die Saison startet.

Wir wissen nichts. Und der Verein weiß was, teilt sich leider aber (noch) nicht mit.

Es wäre nicht nur für alle Vereinsmitglieder*innen und Fans wichtig, vom Verein selbst zu hören, was Sache ist. Wenn sich der Verein äußert und sich nachvollziehbar erklärt, steigt auch die Akzeptanz für unangenehme Entscheidungen, die wir Fans schon seit mindestens fünf Jahren trotz dürftiger Kommunkation des Vereins mittragen.

Zuletzt wäre es zudem ein Zeichen dafür, dass auch die Geschäftsstelle in der 3. Liga angekommen ist. Und nicht mehr auf dem Level von Regional- und Oberligisten ist.

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Eine Antwort zu Der Verein muss seinen Fans auch unpopuläre Situationen erklären.

  1. Markus Trapp schreibt:

    Gar nicht zu kommunizieren ist immer die falscheste Art zu kommunizieren.

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