111 Gründe, den FCS zu lieben, und zwei, um im Blog kürzer zu treten.

IMG_1702

„111 Gründe? So viele?“

Diese Reaktion bekomme ich seit einigen Tagen des Öfteren, wenn ich davon erzähle, dass ich ein Buch über den 1. FC Saarbrücken schreibe. Titel: „111 Gründe, den 1. FC Saarbrücken zu lieben“. Und tatsächlich ist es keine wirklich einfache Aufgabe, 111 Gründe dafür zu finden, an einem 112 Jahre alten Fußballverein zu hängen, vom dem ich nicht einmal die Glanzzeit miterleben durfte. Die lag lange vor meiner Geburt. Und trotzdem gehöre ich zu den Verrückten, die nicht davon abzubringen sind, an einem Dienstagabend im August statt netter Gartenpartys oder Biergärten ein Viertligaspiel gegen Spielberg zu besuchen.

Als Erscheinungstermin ist der Herbst 2016 angepeilt, also dauert es noch einige Zeit, bis sich „111 Gründe, den 1. FC Saarbrücken zu lieben“ in die Reihe ähnlich lautender Titel über andere Vereine, alle erschienen beim Schwartzkopf und Schwartzkopf Verlag, einreiht. Andere Kollegen durften schon: Der Magdeburger Alex vom sehr geschätzten „Nur der FCM“ etwa, einer ist gerade im Schreibprozess. Eine große, nicht einfache Aufgabe, da es über den 1. FC Saarbrücken viel zu erzählen gibt, im Guten, wie im Schlechten, wie im Kuriosen, wie im Erstaunlichen. Nur wenige Bücher sind über den 1. FC Saarbrücken erschienen, etwa die sehr lesenswerten Chroniken zum 100-jährigen Jubiläum, aus Vereinssicht von Reinhard Klimmt und Herbert Günther, aus Fansicht von Jörg Rodenbüsch und Bernhard Müller (Hrsg.).

Mir obliegt die Entscheidung darüber zu fällen, welche 111 Aspekte blau-schwarzen Wahnsinns das Buch füllen werden. Würde man 111 FCS-Fans fragen, kämen wohl vielleicht nicht 12.321 unterschiedliche Gründe für die eigene blau-schwarze Leidenschaft dabei zu Tage, aber doch eine ganze Menge. Ein 50-jähriger Ex-Kuttenfan aus dem D-Block hat einen anderen Blickwinkel als die fast 80-jährige, die früher für Werner Ottos Dribblings schwärmte. Und die kennt wiederum nicht die Emotionen, die ein Derby gegen Elversberg beim 19-jährigen Jungultra verursacht. Dennoch gehen alle zum gleichen Verein.

Deswegen frage ich frei heraus: Welche spannenden Geschichten habt Ihr auf Lager? Was muss unbedingt in ein Buch zum 1. FC Saarbrücken? Warum gibt es keinen spannenderen Verein als die Molschder? Ihr könnt mir gerne hier im Blog, via Twitter oder Facebook oder traditionell per Mail anschreiben, um mit mir über den FCS ins Gespräch zu kommen. Eure Anregungen sorgen dafür, dass ich nicht nur aus meiner eigenen Sicht auf den Verein schaue – und vielleicht sogar Sachen entdecke, die mir ganz neu sind.

Das ist auch einer der Gründe, warum ich hier im Blog ab Mitte September etwas kürzer treten werde. Die Arbeit an einem Buch ist in der Recherche und im Schreiben ein ganz anderer Prozess als etwas „aus der Hüfte Gebloggtes“. Der zweite Grund ist mein geplanter Umzug nach Berlin, der mich bald beschäftigt. Ob ich von dort aus noch das Blog komplett bedienen kann oder vielleicht (wie 2009) wieder der Zeitpunkt für eine Pause gekommen ist, muss ich erst dann entscheiden. Bis dahin: Ich freu mich auf Eure Ideen!

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter 2015/2016, In eigener Sache abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu 111 Gründe, den FCS zu lieben, und zwei, um im Blog kürzer zu treten.

  1. Pingback: 111 Gründe, den FCS zu lieben, und zwei, um im Blog kürzer zu treten. | re: Fußball

  2. Markus schreibt:

    Carsten: erstmal auch an dieser Stelle Glückwunsch zum Buchprojekt. Das ist total klasse und ich bin schon sehr, sehr gespannt.

    Und zum Blog: vielleicht muss es ja keine Pause werden sondern kann in verändertem Rhythmus einfach weiter gehen.

    Wünsche Dir das richtige Händchen für die anstehenden, spannenden Veränderungen, einen guten Umzug nach Berlin und eine ergiebige Textproduktion für’s Buch, sowie hoffentlich, im Rahmen Deiner Möglichkeiten, auch weiterhin für’s Blog.

    • Carsten schreibt:

      Danke! Wobei im Endeffekt das Buch gegenüber dem Blog klar Vorrang hat und entsprechend die Pause auch länger ausfallen könnte ab Oktober.

Kommentare sind geschlossen.