5 Thesen für 2015/2016

flutlichtlupaJeder Leser dieses Blogs weiß, dass sich hier Information, Kommentar und Satire abwechseln. Mal gibt es für einen Beitrag Beifall von einer Seite, mal von einer anderen. So verhält es sich auch mit der Kritik. Gerade die letzten beiden Beiträge mit Thesen für den 1. FC Saarbrücken wurden von Leuten gelobt, die sonst gerne die Haltung des Blogs kritisieren, während andere die Beiträge für lächerlich hielten und halten.

Dabei geht es mir weniger, darum, Leuten Regeln für den FCS aufzudrücken. Es ist viel eher das, was ich unter Betrachtung aktueller Fragestellungen und Erwartungen in und um den Verein für wichtig erachte. Meine eigenen Vorstellungen von einem Verein habe ich in anderen Texten bereits dargelegt – und auch da wäre es anmaßend zu glauben, dass sich das zu 100 Prozent mit den Vorstellungen aller anderer Mitglieder deckt. Wenn Ihr was gut findet, übernehmt es einfach! Los geht’s:

1. In dieser Saison gibt es vier saarländische Regionalligisten – sowohl auf dem Platz, als auch auf den Rängen müssen wir den 1. FC Saarbrücken würdig vertreten. Jeder von uns. Jeder Ausrutscher – ob im Pokal oder in der Liga – wird uns allen um die Ohren gehauen werden.

2. Ein Stadionumbau muss auch die Bedürfnisse und Interessen der Zuschauer und Fans berücksichtigen. Sie sind später dauerhafte und wichtige Nutzer – auch in einem „Saarlandstadion“ Ludwigspark. Denn es wird immer unser Wohnzimmer bleiben.

3. Der Aufsichtsrat hat einen neuen Chef, der Verein einen neuen, jungen Vizepräsidenten. Wenn wir Kritik an beiden formulieren (und ja, das darf und sollte jeder), sollte sie konstruktiv bleiben, sonst verhallt sie wertlos in den weiten des Internets. Unsere Kritik muss beiden auch die Möglichkeit einräumen, den eigenen Kurs zu reflektieren und gegebenenfalls zu ändern.

4. In Fragen, in denen es um das sportliche, aber auch generelle Vorankommen des Vereins geht, sollten sowohl oppositionell eingestellte Gruppen das Gespräch mit der Vereinsführung suchen. Genauso kann die Vereinsführung in heiklen Fragen möglichen Konflikten mit offenem Dialog begegnen. Ich weiß, dass wir oft genug streiten, aber lasst uns doch mal gerade jetzt zeigen, dass unsere Streits nicht sinnlos enden!

5. Wie schon in der vergangenen Saison: Alle Sachfragen sind wichtiger als unsere persönliche Auseinandersetzungen.

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