Der Gast stiehlt allen die Schau – zwei Neue für den FCS

Felix Luz und Kevin Kuranyi - hier im letzten Trainingslager in Belek (Foto: Andreas Schlichter)

Felix Luz und Kevin Kuranyi – hier im letzten Trainingslager in Belek (Foto: Andreas Schlichter)

Der 1. FC Saarbrücken hat die ersten externen Neuverpflichtungen für die Saison 2015/2016 präsentiert. Nachdem bereits drei A-Jugendliche einen Profivertrag erhalten haben, schließen sich der Linksverteidiger Filip Luksik und der Mittelstürmer Solomon Okoronkwo den Blau-Schwarzen an. Das Interesse zog in dieser Woche jedoch der Trainingsgast auf sich: Der vereinslose Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi hält sich in Saarbrücken fit. Eine Verpflichtung erscheint jedoch unwahrscheinlich.

Die Geschichte um den prominenten Gast ist schnell erzählt. Wie die Saarbrücker Zeitung berichtet hat Felix Luz, Schwager und Bekannter aus gemeinsamen Stuttgarter Tagen von Kuranyi, das Ganze eingefädelt. Bezahlbar ist der Ex-VfB- und Schalke-Akteur für den 1. FC Saarbrücken nicht. Kuranyi spielte zuletzt für den russischen Erstligisten Dynamo Moskau und wird mit einigen deutschen Erst- und Zweitligisten in Verbindung gebracht.

Neue Spieler gab der FCS dennoch bekannt. Filip Luksik und Solomon Okoronkwo tragen künftig das blau-schwarze Trikot. Wie der Verein mitteilte, reagiere man damit auf die verletzungsbedingten Ausfälle von Mounir Chaftar und Dennis Wegner in der Vorbereitung. In der Tat handelt es sich um zwei Spieler, die auf der gleichen oder einer ähnlichen Position spielen.

Der 30-jährige Slowake Luksik war im Januar 2014 von Falko Götz nach Aue geholt worden. Für die Sachsen machte er in der 2. Bundesliga 30 Spiele, verlor aber in der vergangenen Rückrunde seinen Stammplatz. Sein letztes Pflichtspiel fand im Dezember 2014 statt. Auch Okoronkwos Name ist eng mit Trainer Götz verbunden: 2005 holte er den Nigerianer zu Hertha BSC Berlin. Später kickte er bei Erzgebirge Aue erneut unter Götz. Zuletzt war der Mittelstürmer, der zwar keine hohe Trefferquote besitzt (drei Tore in 56 Zweitligapartien), bei Sandhausen unter Vertrag.

Götz könnte zwar der Vorwurf gemacht werden, zwei seiner „Lieblinge“ unter Vertrag zu nehmen. Aber die Ausfälle von Chaftar und Wegner rechtfertigen das Aufrüsten auf diesen beiden Positionen. Dass Götz die Neuen und ihre Fähigkeiten kennt, ist da ein Pluspunkt – auch wenn an Chaftar und Wegner in Topform kaum ein Weg vorbei führt.

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