#NotMyFCS

notmyfcs

Mehrfach habe ich in diesem Blog meine Vorstellung, meine Vision des 1. FC Saarbrücken e. V. geteilt:

Zwischenzeitlich hatte ich auch manchmal das Gefühl, dass sich der aktuelle FCS unter Hartmut Ostermann in eine richtige, bessere Richtung bewegen könnte – wovon letztlich nicht nur das Verhältnis zwischen Vereinsspitze und Mitgliedern, sondern auch das zwischen Fans und Mannschaft, also der sportliche Erfolg, profitiert hätten. Das Gefühl ist weg. Was mein 1. FC Saarbrücken nicht sein kann:

Das Präsidium des 1. FC Saarbrücken hat eine ungesunde, fast schon krankhaft paranoide, Angst gegenüber seinen Mitgliedern entwickelt. Eine Angst, die den Blick für die hausgemachten Skandale und Fehler so sehr einschränkt, dass die Schuld gerne anderen aufgebürdet wird und der Spin auch gerne per Medien versucht wird. Auch wenn pro forma gerne die lückenlose Aufklärung verkündet wird. Die Angst des Präsidiums hat schon mehrfach zu falschen Entscheidungen geführt, auch zu Entscheidungen, die sportliche Niederlagen verursacht haben.

Oft wird dann das unruhige Umfeld oder die gewalttätigen Fans als Übeltäter bemüht oder es wird die Aufrichtigkeit; Loyalität und Ehrlichkeit von Vereinsmitarbeitern angezweifelt – drei Werte, die von Präsidiums- und einige Aufsichtsratsmitglieder in der Vergangenheit gegenüber den Vereinsmitgliedern übrigens eher klein geschrieben wurden.

Nein, das ist nicht mein FCS, #NotMyFCS. Das Blog arbeitet in gewohnter Weise und mit erklärter Haltung weiter, wird die Geschehnisse um den Verein weiter kommentieren. Über sportliche Entwicklungen des Vereins möchte ich in der kommenden Zeit weniger schreiben, da ich mich absolut nicht mit diesem Verein identifizieren kann – konsequenterweise kann ich dann auch nicht die Mannschaften davon ausnehmen.

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8 Antworten zu #NotMyFCS

  1. Pingback: #NotMyFCS | re: Fußball

  2. Stolle schreibt:

    Willkommen im Club!

  3. Hexer schreibt:

    Bin jetzt im 43 Jahr in diesem Verein, habe einiges miterlebt immer zum Verein gestanden und ihn nach Außen verdeitgit was beileibe nicht immer einfach war, seit der Weiterverpflichtung der Personalie Sasic als Sportdirektor in spee und die jüngsten Vorfällen um den Vizepräsidenten war das mein vorläufiger Abschied von diesem Verein.Werde auch die Mannschaft nicht mehr unterstützen ob ich weiterhin Mitlied bleibe muß ich mir noch sehr durch den Kopf gehen lassen.

  4. Spirit schreibt:

    Das schlimmste ist, dass es Pini sich als Stümper verhalten hat, sowas von unprofessionell, sich auf so’n Scheiss einzulassen, egal von wem die Initiative ausging. Wobei – Der veröffentlichte Mittschnitt lässt lediglich die Deutung zu, dass Addi Stimmvieh herbeikarrt und dafür Wohlwollen erntet. Ich zerstöre deine Familie klingt für mich auch anders.
    Jetzt ist der AR gefordert das beschädigte Image wieder halbwegs zu kitten. Pini ist nicht mehr zu halten, wenn der FC wieder als seriös wahr genommen werden will. Mindestens Pini.

    • Carsten schreibt:

      Das „ich zerstöre deine Familie Gespräch“ fand laut den Angaben von Addi auch früher statt. Der Mittschnitt – den ich auch kenne – lässt aber wenig Raum für Deutungen, was den Handel mit Stimmen angeht, zu.

      • Spirit schreibt:

        So sieht’s aus, wobei der Mitschnitt auch nur die Deutung des Stimmviehs zulässt und offen bleibt, was Pini umgekehrt mit Wohlwollen denn genau andeutet. Das Stimmvieh allein ist auch keine Nötigung, denn dass Pini es wohlwollend registriert wenn Addi Mitglieder beischleppt, die den Antrag von Meiko aus Überzeugung ablehnen wäre legitim. Und dies wäre auch eine mögliche Deutung, wenngleich mein Gefühl mir etwas anderes sagt. Insgesamt sind die Beweise in Anbetracht der Anschuldigung leider oder sollte ich sagen für den Verein zum Glück (?) viel zu dünn. Viel mehr als Addis Angaben haben wir nicht, von denen wir auch nicht wissen was er uns evt. verschweigt oder in seinem Sinne ausgeschmückt hat. Mir ist er denn letztendlich auch zu suspekt.

      • Carsten schreibt:

        Wenn die Aussagen mehrerer Mitglieder stimmen, dass es zwei Wochen vor der MV nicht mehr möglich war, Mitglied zu werden (was Freunde von denen versucht hatte), sieht das mit dem Telefonat doch noch mal anders aus.

Kommentare sind geschlossen.