Homburg-Survival-Guide 2014

Wappen_400Nützliche Tipps zum Überleben! Das FCSBlog 2.0 erleichtert den Fans des 1. FC Saarbrücken die Regionalliga-Tour und bietet zu ausgewählten Spielen in der Saison 2014-2015 einen Überlebensratgeber an. Alle Angaben ohne Gewähr!

Homburg: mag sich manchmal mit dem Zusatz „Saar“ schmücken und auch Teil des Saarprotektorats nach Ende des Zweiten Weltkriegs gewesen sein. Lassen Sie sich nicht davon täuschen, dass Homburg als Hauptstadt des Saar-Pfalz-Kreises so viel mit dem restlichen Saarland zu tun hat, wie Milan Sasic mit Handball.

320px-SchlossberghoehlenUnbedingt ansehen: Die Schlossberghöhlen. Aber nicht an einem Spieltag, da an solch einem die Polizei bestimmt, was Saarbrücker in Homburg zu sehen haben und was nicht. Dass saarländische Polizeibeamten Geschmack oder gar die Eignung zum Fremdenführer haben, ist bislang nicht erwiesen.

Unbedingt vermeiden: Das Waldstadion, es sei denn, der 1. FC Saarbrücken muss dort spielen.

Kulinarisches: Im Stadion wird Bier der ortsansässigen Brauerei Karlsberg ausgeschenkt. Da dieses Bier auch lange im Ludwigspark ausgeschenkt wurde, dürfte der Verzehr auch für Gäste kein Problem darstellen – wer kann außerdem nach fünf Bier den Unterschied zwischen Karlsberg und Bitburger schmecken? Bei Hunger wird geraten, sich beim Brezelstand früh mit Kästestangen einzudecken, bevor der Verkaufsstand von hungrigen Fans auseinandergenommen wird.

Der FC 08 Homburg: Im Waldstadion beheimateter Regionalligist mit den Vereinsfarben grün-weiß. Darf in Jahresrückblicken der Sportschau auftauchen, weil mal eine Kondomfima auf der Brust warb und das vor mehreren Jahrzehnten nicht den gängigen Moralvorstellungen entsprach. Außerdem der Verein, bei dem Miroslav Klose fast in der zweiten Mannschaft versauert wäre.

Jens Kiefer (Foto: oldforest.de)

Jens Kiefer (Foto: oldforest.de)

Jens Kiefer: Trainer des FC Homburg, Spitzname „Allgäuer Latschenkiefer“. Kam für eine geschätzte Ablösesumme im zweistelligen Millionenbereich zurück nach Homburg und soll den Verein langfristig zu einer bundesweiten Marke aufbauen. Durfte dafür Granaten wie Thierry Steimetz (kam aus Luxemburg), Nils Fischer (Abwehrchef des FCS unter Luginger) oder Kai Hesse (B-Jugendmeister mit Schalke 2002, ehemaliges Riesentalent) anheuern. Schaut in seiner Freizeit Testspiele des 1. FC Saarbrücken.

Tim Stegerer: Echter Saarbrücker (VfR, FCS), der ein Angebot zur Vertragsverlängerung in Saarbrücken abgelehnt hat und nach Homburg wechseln musste. Seit seinem Tor im Test gegen Kaiserslautern nun ein echter Homburger. #grün#weiss

Angelo Vaccaro: Stürmer, schwäbischer Italiener, wechselte aus Elversberg nach Homburg. Auch im hohen Stürmeralter von 32 Jahren noch für Tore gut. Aufgrund der schwäbischen Wurzeln manchmal aber auch geizig mit den Buden.

Themen, die im Gespräch mit Einheimischen vermieden werden sollten: Die Kooperation mit dem FCS Ende der 90er, Hartmut Ostermann, Bier-Diskussion

Themen, die zur Not in Gesprächen mit Einheimischen gehen: „Haschde die Heinz-Becker-Folge gesiehn, in der…“

Letzter Warnhinweis: Die Homburger Fans wollen unter dem Motto „Farbe bekennen“ alle in grünen Kleidungsstücken erscheinen. Wer also dem D-Block-Aufruf „Alle in weiß nach Homburg!“ folgt, beteiligt sich unfreiwillig an einer der wohl größten grün-weißen Choreographien im Waldstadion.

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