Hinrundenvorschau 2014/2015

niemalsSportwettenfreunde aufgepasst! In Zusammenarbeit mit dem Institut für Wahrsagung der Freien Universität Burbach-Malstatt hat das FCSBlog 2.0 eine diplomierte Wahrsagerin damit beauftragt, für alle Freunde des runden Leders, des 1. FC Saarbrücken und zukünftige Abonnenten des Angebots „FCSBlog Plus“* eine genaue Vorhersage** für die kommenden 17 Spiele der Hinrunde zu treffen.

* Der Artikel verbirgt sich nach 24 Stunden freier Nutzung hinter einer sogenannten Paywall. Künftig wird ein Abrufen von ausgewählten Blogartikeln nur noch gegen den Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements möglich sein. Infos hierzu erhalten Sie per E-Mail, in den Kommentaren oder auf der Plattform „Facebook“.
** Jüngsten Studien zufolge liegt die Vorhersagegenauigkeit bei 48 Prozent.

1. Spieltag FC 08 Homburg – 1. FC Saarbrücken

Um gegen all das Elend in der Welt zu protestieren, beschließen spontan Fans von FCH und FCS einen Friedensvertrag aufzusetzen, auch aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit. Szenekundige Beamte der Saarbrücker Polizei quittieren entnervt den Dienst und eröffnen eine Hähnchenbude mit angeschlossener Trinkhalle in der Nähe des Saarbrücker Hauptbahnhofs. Die Spieler lassen sich zu sehr von der friedfertigen Stimmung anstecken. Endstand: 0:0.

2. Spieltag 1. FC Saarbrücken – SC Freiburg II

Zum Heimspielauftakt kommen nur 200 Zuschauer, da die Ankündigung zur Dauerkartenverlängerung falsch verstanden wurde und die meisten Fans die Elversberger Kaiserlinde für das Ausweichstadion halten. Ohne Zuschauer fehlt dem FCS der Rückenwind, die Studententruppe aus Baden stiehlt drei Punkte aus einem leeren Ludwigspark. Endstand: 0:2.

3. Spieltag FC Astoria Walldorf – 1. FC Saarbrücken

Ex-FCS-Kapitän Stephan Sieger lässt sich durch „Es gibt nur ein Jürgen Luginger“-Fangesänge aus der Saarbrücker Fankurve schon in der ersten Halbzeit zu einem Frustfoul hinreißen. Dezimiert kassieren die Hausherren in der Schlussminute das 0:1 durch einen Kopfball von Felix Luz. Dieser küsst anschließend das Wappen und sagt in die Mikrofone von SR und Radio Salü: „Saarbrücken ist die beste Station meiner Karriere! Endstand: 0:1.

4. Spieltag 1. FC Saarbrücken – SV Elversberg

Unschöne Szenen in der saarländischen Landeshauptstadt. Aufgebrachte Fans der SVE nehmen die Imbissbude der ehemaligen Saarbrücker SKBs auseinander, es entsteht ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Mit Farbbomben wird die Saarbahn schwarz-weiß eingefärbt. Die aufgeheizte Stimmung entlädt sich in einem dramatischen Schlagabtausch, den knapp und überraschend Elversberg gewinnt. Felix Luz jubelt nach seinem Eigentor nicht. Aufgrund der Tumulte um das Spiel tritt Staatssekretär Georg Jungmann nach Spielende zurück. Endstand: 2:3.

5. Spieltag KSV Baunatal – 1. FC Saarbrücken

Müde von der anstrengenden Vorwoche und einer der längsten Auswärtsfahrten der Spielzeit, kommt der FCS nicht über ein 1:1 hinaus. Nach Spielende skandieren mitgereiste Fans „Sasic raus“, Fuat Kilic tritt aus Verwirrung nicht zurück. Endstand: 1:1.

Skandal! Können Kilic und Sasic gut miteinander?

Skandal! Können Kilic und Sasic gut miteinander?

6. Spieltag 1. FC Saarbrücken – SVN Zweibrücken

Gegen Zweibrücken folgt das nächste Remis, Hartmut Ostermann gibt öffentlich bekannt, dass man in dieser Saison sowieso den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben habe. Fuat Kilic sagt im Interview, dass er privat auch schon mal mit Milan Sasic ein Fußballspiel geschaut habe – leider hört ein Reporter des Saarländischen Rundfunks mit und landet einen Scoop. Als Reaktion verschickt der Verein Pressemitteilungen nur noch, wenn der Sportblock im aktuellen bericht schon vorbei ist. Endstand: 0:0.

7. Spieltag FC Nöttingen – 1. FC Saarbrücken

Der Aufsichtsrat beschließt in einer Krisensitzung, Kilic öffentlich das Misstrauen auszusprechen. Hartmut Ostermann weiß nicht mehr, ob er jetzt mehr auf den Aufsichtsrat oder den SR sauer sein soll. Überraschend gewinnt der FCS dank Toren von Patrick Schmidt, Felix Luz, Matthew Taylor und und und mit…Endstand: 2:7.

8. Spieltag 1. FC Saarbrücken – TuS Koblenz

Der Aufwärtstrend verfestigt sich, im Heimspiel gegen Koblenz folgt der nächste Sieg. Der Aufsichtsrat rechtfertigt öffentlich seinen Anti-Kilic-Kurs, während Hartmut Ostermann spontan in Urlaub fährt. Endstand: 3:0.

9. Spieltag Waldhof Mannheim – 1. FC Saarbrücken

Das Spiel wird aufgrund der Befürchtung einer akuten Gefahrenlage seitens der Polizei auf Dienstagmorgen um 4.30 Uhr gelegt. Der 1. FC Saarbrücken beschließt, dass im Anschluss in Mannheim die Jahreshauptversammlung des Vereins stattfinden soll, entscheidet sich aber im letzten Moment doch dagegen. Entstand: 1:2.

10. Spieltag 1. FC Saarbrücken – 1899 Hoffenheim II

Der D-Block und die Virage Est beschließen das Spiel zu boykottieren und stattdessen ein Heimspiel der HG Saarlouis in der 2. Handballbundesliga zu besuchen. Sie treffen erstaunlicherweise weder Reiner Calmund, noch Milan Sasic. Beim Fußball in Saarbrücken gewinnt der FCS, nachdem Marcus Mann – ehemaliger Spieler – in der Schlussminute aus Solidarität einen Elfmeter verursacht, den André Mandt verwandelt. Endstand: 1:0.

11. Spieltag 1. FC Saarbrücken – 1. FC Kaiserslautern II

Aufgrund der hohen Symbolwirkung des „kleinen Derbys“ beschließt der Aufsichtsrat, dass für dieses Spiel in einer PR-Aktion 10.000 Freikarten verteilt werden. Nutzer des ludwigsparks.de-Gästebuchs verbrennen ihre Dauerkarten öffentlich auf dem St. Johanner Markt. Maurice Deville wird in der 85. Minute ein Treffer wegen vermeintlicher Abseitsstellung aberkannt. Deshalb Punkteteilung. Endstand: 1:1.

Buenvenue Saarfranzosen!

Buenvenue Saarfranzosen!

12. Spieltag Eintracht Trier – 1. FC Saarbrücken

Zum Tag der Deutschen Einheit gibt es auf der Bahnstrecke von Saarbrücken nach Trier von den Insane Ultras in Saarburg und Schoden-Okfen Rauchtöpfe, außerdem Spruchbäner wie „Bienvenue en Allemagnge !“ oder „Gept den Franzosen dass Saarland zurück!“. Unschöne Szenen. Im Moselstadion bekommt aufgrund der schlechten Sicht im Gästeblock fast keiner den Siegtreffer von Patrick Schmidt mit. Endstand: 0:1.

13. Spieltag 1. FC Saarbrücken – Kickers Offenbach

Gegen Offenbach verirrt sich ein Kamerateam der ARD in den Ludwigspark, das eine Dokumentation über heruntergekommene Traditionsvereine drehen will. Die anschließende Doku wird mit dem Grimmepreis ausgezeichnet und führt dazu, dass sich die Kanzlerin um die Debatte in den Stadionneubau einschaltet. Überall aus Europa erhält der FCS alte Stadionbauteile und Backsteine der Solidarität. Auf dem Rasen bleibt die Sasic-Kilic-Truppe im Lauf und schlägt den OFC. Endstand: 4:2.

14. Spieltag Hessen Kassel – 1. FC Saarbrücken

David Hohs liest vor Anpfiff erst einen ganz, ganz heftigen Artikel im Internet, der ihn zu Tränen rührt und ihn vollkommen außer Form bringt. Zum Glück haben Taylor und Luz vor Spielbeginn ein paar amerikanische Sportdramen geschaut und sind in Torlaune. Endstand: 7:7.

15. Spieltag 1. FC Saarbrücken – FK Pirmasens

Beim Heimspiel gegen Pirmasens gab es 2006 ein 4:1, 2007 ein 6:1 und 2008 ein 8:1. Fuat Kilic lässt Dieter Weller nachrechnen, der kommt darauf, dass es nun logischerweise einen 20:1-Heimsieg geben müsste. Taylor und Luz handeln vor Spielbeginn erhöhte Torprämien aus. Beim Stande von 22:0 überredet Hartmut Ostermann den Pirmasenser Trainer, das Spiel abzubrechen. Am grünen Tisch einigt man sich mit dem DFB aufgrund außergewöhnlicher Umstände dann versöhnlich. Endstand: 10:0.

16. Spieltag SpVgg Neckarelz – 1. FC Saarbrücken

Dunkle Wolken über Saarbrücken. Kilic erhält ein Angebot von Fortuna Köln. Hartmut Ostermann verlangt eine Ablösesumme von einer Million Euro für den Erfolgstrainer. Kilic ist sauer und sagt erst einmal im Interview mit dem SR, dass er nur bleibt, wenn Milan Sasic neuer Sportdirektor wird. Ostermann gibt nach und lässt das Schild an Sasics Tür austauschen. Die Fans reagieren erzürnt und schreiben Beiträge auf Facebook. Endstand: 1:0.

Comeback des Jahres

Comeback des Jahres

17. Spieltag 1. FC Saarbrücken – Wormatia Worms

Ex-Präsident Horst Hinschberger taucht als Vermittler auf und schlägt vor, dass Spieler, Präsidium, Aufsichtsrat, Fans und Milan Sasic einen gemeinsamen Kreis des Friedens und Zusammenhalts vor Anpfiff bilden. Bei der anschließenden Massenschlägerei sind mehrere Verletzte zu beklagen. Geschwächt reicht es für die Mannschaft nur zu einem knappen Endstand: 3:1.

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