5 Trainervorschläge für den 1. FC Saarbrücken

Milan Sasic steht vor dem Aus. Seit der 1:4-Niederlage in Osnabrück scheint der ehemalige Koblenzer und Lautrer Erfolgstrainer, der in Saarbrücken schlicht den „Zusammenhalt“ wie beim FCK vermisst, ausgedient zu haben. In der Pressekonferenz wies er die Vaterschaft für eine 13 Neuzugänge gekonnt von sich, der Aufsichtsrat wittert Morgenluft und Hartmut „HO“ Ostermann denkt nach. Das FCSBlog 2.0 möchte in dieser schwierigen Lage nicht wild draufhauen, sondern präsentiert mögliche Sasic-Nachfolger:

Foto: Beek100, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 DE

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1. Otto Rehhagel

Zuletzt: fast zu Tode geängstigt vom Abstieg von Hertha BSC Berlin.
Referenzen: Meisterschaften mit Werder Bremen und dem 1. FC Kaiserslautern, Europameister mit Griechenland.
Kann: Spiele selbst dann gewinnen, wenn seine Spieler spielerisch allen Konkurrenten weit unterlegen sind (siehe Griechenland).
Will: Beweisen, dass „modern ist, wer gewinnt“.
Bester Freund beim FCS: Milan Sasic, da dieser zumindest ein ähnliches Taktikverständnis hat.
Größter Feind beim FCS: Alt-Hooligans, die sich noch daran erinnern, dass Kaiserslautern mal der Todfeind schlechthin war.
Nachteil: War bereits Anfang der 70er Trainer des 1. FC Saarbrücken und auch damals nicht erfolgreich.

2. Didier Philippe

Zuletzt: Erfolgstrainer beim luxemburgischen Erstligisten Düdelingen.
Referenzen: Luxemburgischer Meister.
Kann: Spieler Gras fressen lassen.
Will: bestimmt kein drittes Mal mit dem 1. FC Saarbrücken absteigen.
Bester Freund beim FCS: Guido Nickolay.
Größter Feind beim FCS: Die Sportart.
Nachteil: wird innerhalb der Mannschaft nur François Marque und Julien Humbert auf seiner Seite haben.

3. Lothar Matthäus

Zuletzt: Showman, Reality-TV-Star, Experte, Trainer von Borussia Banana und der bulgarischen Nationalmannschaft.
Referenzen: Meister in Serbien und Österreich als Trainer bzw. Co-Trainer. Vier mal verheiratet.
Kann: den FCS wieder bundesweit bekannt machen.
Will: endlich ein richtiger Fußballtrainer werden.
Bester Freund beim FCS: Der Business-Bereich und die Nauwiesbande.
Größter Feind: Uli Hoeneß.
Nachteil: verlängert automatisch die Sperre für Testspiele des FC Bayern München in Saarbrücken bis ins Jahr 2050.

263px-Karl-Theodor_Freiherr_von_und_zu_Guttenberg4. Karl-Theodor zu Guttenberg

Zuletzt: Medienpersönlichkeit, Bundesminister der Verteidigung, Mensch.
Referenzen: Noch kein gewonnener Krieg.
Kann: im Zweifel die Unterlagen der anderen Vereine so „modifizieren“, dass diese in die Regionalliga versetzt werden und der FCS in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga spielt.
Will: Anerkennung.
Bester Freund beim FCS: Dieter Weller.
Größter Feind beim FCS: Die Presse.
Nachteil: wird bei Misserfolg in die USA gehen.

Christus_Ravenna5. Jesus von Nazareth

Zuletzt: Gottes Sohn, Prophet, Gründer eines Fischervereins.
Referenzen: soll mehrere Wunder vollbracht haben.
Kann: Antifußballer in Fußballer und Bitburger in Karlsberg verwandeln.
Will: Friede zwischen Fans, Präsidium und Mannschaft.
Bester Freund beim FCS: Blue Angels Wallerfangen.
Größte Feinde: Die Roten Teufel.
Nachteil: Auferstehung dauert noch mindestens drei Spieltage.

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Eine Antwort zu 5 Trainervorschläge für den 1. FC Saarbrücken

  1. Stephan schreibt:

    Genial! Konnte trotz der aktuellen Situation lachen. Hat wohl doch alles seine positive Seite.

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