Randnotizen zum Heimspiel Saarbrücken – Kiel

1. Spiele wie dieses (1. FC Saarbrücken – Holstein Kiel 1:2) sollten besser nicht in Form eines Spielberichts verewigt werden. Schon beim guten Bernhard von ludwigspark.de führte das zum Recyclen alter Überschriften. Vermutlich unwissentlich.

bus2. Unschönes am Rande I: Beim Spiel gegen Dortmund wurde der rote Feuerwehrbus der Fankontaktstelle Innwurf von einigen als Zuschauer getarnten Idioten als Tribüne benutzt.

3. Unschönes am Rande II: Nach dem frühen 0:1 durch den Kieler Sykora jubelten die Kieler „Störche“ vor dem ehemaligen Fanblock D1. Selbst der große Aderlass der letzten Jahre scheint dort nicht alle Vollidioten betroffen zu haben. Ein Zuschauer visierte mit einem Bierbecher die feiernden Kieler an, traf aber fast einen Ordner und eines der vielen Einlaufkinder. Herzlichen Glückwunsch lieber Unbekannter, einen weiteren potenziellen zukünftigen FCS-Fan verhindert zu haben!

4. Der FCS hatte in der vergangenen Saison das Problem, seine Personalpolitik zu stark darauf ausgerichtet zu haben, dass Marcel Ziemer möglichst immer einsatzbereit ist. In dieser Saison hat man zumindest in der Personalplanung in dieser Hinsicht etwas geändert – nicht aber in der taktischen Ausrichtung. Ohne Ziemer verpufft so ziemlich jeder nach vorne geschlagene Ball augenblicklich.

zuschauer5. Wieso gab es dann trotzdem den 1:1-Ausgleich durch Julien Humbert? Die wahrscheinlichste Erklärung: Purer Zufall. Man frage mal bei der Kieler Abwehr nach.

6. Und beim Kieler Sturm darf nachgefragt werden, wieso aus gefühlt zehn Hochkarätern nur zwei Tore (eines davon per Strafstoß) entstehen.

7. Der Sasic-Effekt scheint verpufft, zumindest wird der Ludwigspark immer leerer, die Zuschauer werden immer unruhiger (zur Halbzeit gab es trotz des Spielstandes von 1:1 schon Pfiffe). Ohne Neuzugänge wird auch bei diesen Stadiongängern in der Winterpause nicht so schnell die Hoffnung wiederkehren, dass der 1. FC Saarbrücken 2014/2015 Drittligist sein wird.

8. Der neue Aufsichtsratsvorsitzende Michael Arnold verbrachte die ersten 45 Minuten als Zuschauer im E2-Block. Sicher kein Besuch, der große Blicke auf sich zog, aber doch ein Zeichen, dass der Nachfolger von Reinhard Klimmt gewillt ist, anders als sein Vorgänger auch auf Fans zuzugehen.

alterundjunger9. Ohne Worte: Der junge Kern neben dem alten Kern (siehe Foto).

10. Die Wahl zweier neuer Kandidaten in den Aufsichtsrat, sowie die Rückkehr von Hartmut Ostermann haben Erwartungen geweckt, die im schnellebigen 1. FC Saarbrücken aufgrund der aktuellen sportlichen Leistungen schnell wieder zu kippen drohen. Man kann an die Spieler und an den Trainer nur appellieren, in Wiesbaden ihren Teil zur Beruhigung beizutragen, damit zumindest während der Winterpause das Umfeld den sonst üblichen Panikmodus nicht bis in den Januar weiterfahren kann.

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter 2013/14, 3. Liga, Erlebnisbericht, Rückrunde abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Randnotizen zum Heimspiel Saarbrücken – Kiel

  1. Tom schreibt:

    Wie immer super geschrieben und 100% meine Meinung! Danke!

Kommentare sind geschlossen.