Angstwettbewerb: DFB-Pokal

200px-SV-Werder-Bremen-Logo.svgDer magische Termin in der Vorbereitung ist vollzogen. Während die Spieler des 1. FC Saarbrücken noch einen kaum wichtigen Testspielsieg in Quierschied abhakten, rollten die Loskugeln und bestimmten die erste Runde im DFB-Pokal 2013/2014. Nachdem es im Vorjahr zum Schalke-Spiel mit seinem berühmten Nachspiel gab, gastiert nun Anfang August der SV Werder Bremen im Saarbrücker Ludwigspark. Ein Los mit zwei jüngeren, nicht erfolgreichen Pokalgeschichten.

Da wäre zum einen der grün-weiße Bundesligist, der Anfang der 2000er Jahre noch mit einem Fußball bezauberte, der von Johan Micoud und Ailton geprägt wurde und die Mannschaft aus dem Stadtstaat als feste Größe hinter den Bayern etablierte. Der Trainer damals: Thomas Schaaf. Die Jahre vergingen und irgendwie schlich sich das Gefühl bei vielen Werder-Fans ein, dass der Verein nicht so recht voran komme. In der Liga und im Allgemeinen.

2009 gab es den letzten großen Titel unter Schaaf: Den DFB-Pokal, nach einem 1:0-Sieg über Bayer 04 Leverkusen. 2010 erreichten die Werderaner das Finale und die Chance auf Titelverteidigung, mussten sich aber mit 0:4 dem FC Bayern München geschlagen geben – ein Finale, das mir vor allem wegen seiner Ähnlichkeiten mit manchem Kirmesspiel in saarländischen Dörfern in Erinnerung blieb.

Danach war im Pokalwettbewerb der Wurm drin. Der letzte Werder-Sieg im Wettbewerb ist auf den 14. August 2010 datiert (4:0 bei RW Ahlen). Danach gab es Lospech und das Zweitrunden-Aus gegen die Bayern. In den letzten beiden Wettbewerben abonnierte Bremen dann die Erstrunden-Blamagen. 2011/12 schied der Bundesligist beim 1. FC Heidenheim aus (2:1 für Heidenheim), ein Jahr später war nach Verlängerung Preußen Münster Endstation für Thomas Schaafs Truppe (4:2 n. V. für Münster).

Das heißt für den 1. FC Saarbrücken: Mit Drittligisten kann Bremen nicht so gut. Aber an der Stelle kommt dann schon wieder der Faktor Neuzugang: Mit Robin Dutt hat Bremen einen neuen Mann am Steuer, der neue Impulse geben soll. Ob das passiert, sagt so eine erste Runde im DFB-Pokal gewiss nicht aus. Aber der Neue will sicherlich nicht den Start ins neue Engagement von einem Drittligisten vermiesen lassen.

Und dann wär da eben noch die ganz eigene DFB-Pokalschwäche des 1. FC Saarbrücken. Zuletzt wurde 2006 in diesem Wettbewerb ein Erstrundenspiel gewonnen (1:0 gegen Mainz 05), danach gab es nur noch Niederlagen, teils bittere (in der Verlängerung gegen Aue), teils verdiente und peinliche (ich möchte an dieser Stelle Schalke nicht noch einmal erwähnen müssen).

Und auch eine Niederlage aus der Zeit vor 2006 dürfte in Vorberichten auf das Spiel furchtbar oft Erwähnung finden – und deshalb arbeite ich das einfach mal ganz schnell ab. DFB-Pokal 2001/2002, erstes Spiel unter Heribert Weber, SV Werder Bremen II – 1. FC Saarbrücken 5:0 (2:0). Keine weitere Fragen zu diesen Spiel bitte.

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