Vorbericht: Warum eigentlich?

Es gibt ziemlich viele gute, vernünftige Gründe, morgen nicht nach Offenbach zu fahren:

– Offenbach hat gerade den Trainer ausgetauscht und debütiert mit Rico Schmitt gegen den 1. FC Saarbrücken. Gegen Mannschaften mit neuem Trainer sieht der FCS meist ziemlich bescheuert aus.

– Auch wenn immer wieder der Teamgeist und die Qualität des Kaders von Jürgen Luginger als Argument dafür beschworen werden, dass der Klassenerhalt erreicht wird – es fehlte in den letzten Spielen an Anhaltspunkten dafür, dass alles stimmt.

– Das Spiel in Offenbach ist aufgrund der relativ kurzen Auswärtsfahrt ein Publikumsmagnet. Das heißt: Bei sich abzeichnender Niederlage droht großes Schweigen, anschließend Gepöbel gegen die eigene Mannschaft und ähnliche Szenen wie bei den letzten Auswärtsblamagen mit vollem Gästeblock. Kann man sich im Grunde auch sparen.

Zu guter Letzt wird das Spiel ja auch in voller Länge im Internet übertragen.

Ich fahre übrigens trotzdem hin. Warum? Ich weiß es nicht. Vielleicht bin ich ja irgendwie masochistisch veranlagt. Oder aber: Ich weiß, dass diejenigen, die selbst jetzt noch im Stadion stehen auch diejenigen sind, die diesen Verein ausmachen. Diejenigen für die es immer weitergeht als 1. FC Saarbrücken und diejenigen, die wirklich daran interessiert sind, dass es dem Verein gut geht.

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