EM: Deutschland – Griechenland 0:1

Nach Beiträgen über die nervigen Aspekte der großen Fußballturniere, sehr ansehnlichen Partien (unter den Spielen, die ich ansehen konnte, waren Deutschland – Niederlande und Schweden – England eine gute Entschädigung für die schwache Vorrunde der WM 2010), geht es nun also Richtung K.O.-Runde. Der Gegner der Deutschen Elf heißt Griechenland, was in mir die Befürchtung wachsen lässt, dass sich ab Donnerstag in der Boulevardpresse die Witze der Kategorie „Schicken wir die Merkel hin!“ oder „Wir schießen die Griechen aus dem Euro!“ in die Höhe schießen.

Aus diesem Grund bin ich froh, noch in Frankreich zu sein, dass sich erst ab dem Viertelfinale um den Euro schert. Public Viewing zum ersten Gruppenspiel? Von wegen! Hier in Bordeaux wird der große Bildschirm erst heute, zum letzten Gruppenspiel von Laurent Blancs Équipe zum ersten Mal Anwendung finden. Und bei dem aktuellen Blick aus dem Fenster und der Prognose Dauerregen sehe ich die französischen Anhänger am Abend eher in den Pubs und Kneipen, denn beim Rudelgucken.

Zurück zu dämlichen Witzeleien über die Eurokrise und Griechenland. Den originellsten Fußballwitz zum Fußballviertelfinale Deutschland – Griechenland, der selbst bei politischen Steilvorlagen unerreicht bleibt, stammt aus England und ist 40 Jahre alt:

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Über den Tellerrand, International abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.