Ein gutes Gefühl, wieder zu bloggen

Die Testphase dauert an, hat noch anzudauern, obwohl ich bereits entgegen meiner eigenen, früheren Ankündigung fast schon den gesamten Mai durchweg wieder über den 1. FC Saarbrücken und den Fußball an sich gebloggt habe. So läuft es nun einmal. Man hält sich im Leben zwar an viele Vorsätze, hält die wenigsten aber durch.

Es gibt mir ein gutes Gefühl, wieder unter die Blogger gegangen zu sein. Es hat seinen Reiz, wenn man im Internet auf den verschiedensten Plattformen als User tätig ist. Aber selbst bei Facebook, was zur Zeit des vorherigen Blogs noch nicht sehr populär war, verlaufen Diskussionen zu schnell in der Unübersichtlichkeit der Kommentarströme. Seiten, wie die Initiative, um Martin Forkel beim FCS zu halten, generieren Klicks, machen sich gut für den Nebensatz im Bericht der Saarbrücker Zeitung, haben aber erst einmal bislang wenig Effekt gehabt. Hier klicken, da für jemanden abstimmen – Aufrufe, die Menschen ziehen, aber letztlich immer nur einen Inhalt haben, der nicht näher diskutiert wird. Das ist etwas, was mich im Endeffekt nicht sehr reizt. In Zeiten, in denen durchaus gute Seiten wie Liga3-online.de die User und durchaus wichtigere Themen in einer Flut von nicht immer sinnvollen Abstimmungen ertränken, ist das aber der Alltag.

Dann halt wieder Bloggen, auf die Gefahr hin, dass es Zeit in Anspruch nimmt, nicht immer auf Zustimmung trifft, Menschen wieder kommen werden und sagen: „Ach nee, nicht der schon wieder.“ Gab es bislang zwar schon, aber eher selten. Das liegt auch daran, dass sich alte Angewohnheiten nicht ändern: Die kommentierfreudigsten Menschen waren meine Blogleser noch nie. Das mag an der Angst liegen, zu viel von sich selbst Preis zu geben. Oder einfach an Faulheit. Letzteres, weil z.B. die bequemere Nutzungsweise des Ludwigspark.de-Gästebuches seit Jahren ein Wiederaufleben des Forums auf der gleichen Seite zumindest etwas eindämmt.

Ich will ja keinem Leser hier Faulheit vorwerfen oder noch dafür bestrafen, wenn er schon die Texte bereits gelesen hat. Fragen darf ich mich trotzdem mal öffentlich, warum so wenig kommentiert wird. Es macht mir als Blogger auch schwierig, mein Publikum einzuschätzen und über das zu Schreiben, was es interessiert. Dass gerade die etwas bösen, bissigen Artikel Kontroversen produzieren, ist mir klar. Am Ende sollen ja aber auch alle einen kleinen Austausch von Meinungen erlebt haben. Wer sich von mir ohne Widerworte berieseln lässt, darf das gerne tun, aber sollte auch aufpassen, dass ich nicht irgendwann mal Unsinn erzähle.

Dieser Beitrag, der im alten Blog wohl unter „Was Carsten denkt“ erschienen wäre (ich suche mir hierfür aber einen neuen Namen aus), soll mit einem kleinen Blick in die kommenden Beiträge abschließen. Da die EM naht, werde ich eventuell ein paar kleine Worte über unser Nachbarland Frankreich und dessen Probleme schreiben, die Vorbereitung des FCS weiter kommentieren, genauso wie über die Neuaufstellung der Fanbetreuung schreiben. Und, und, und. Und bald bin ich ja dann auch wieder vor Ort, als „richtiger“ FCSBlogger.

Zum Abschluss noch der Hinweis auf zwei Texte anderer Blogger, die mir in den vergangenen Tagen positiv aufgefallen sind:

„Der Abrisswahn und die Folgen“ – www.fcbuch.de

„Verbrecher sitzen“ – DFB Watch

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5 Antworten zu Ein gutes Gefühl, wieder zu bloggen

  1. Killermüsli schreibt:

    Du kleiner arroganter Besserwisser!
    Würdest du dem allmächtigen Bernhard nicht ständig in den Allerwertesten kriechen, wärest du mit deiner angepassten und oberschlauen Art schon lange gesperrt vom größenwahnsinnigen Meister der Zensur.Aber was soll ich das einem SZ-Schmierfink da groß was erklären.

    • carstenbordeaux schreibt:

      @Killermüsli

      Fanboy von Ludwigspark.de scheinst Du ja trotzdem zu sein, sonst würdest Du Dich nicht dauernd neu anmelden oder hier themenfremd rumpöbeln.

  2. NWB schreibt:

    Neuaufstellung der Fanbetreuung – GG returns.

    • Xaver schreibt:

      GG muss ja bei einigen, insbesondere der NWB ein echtes Hirntrauma hinterlassen haben. Awwer die Owerliga gehn ich nitt gugge, do schreiw isch liewer ab und zu e paar schlaue Statements in Google Englisch und nerv vom China Viertel aus die annere.
      E bissje Gerhard steckt halt in jedem Nwbler.

  3. carstenbordeaux schreibt:

    @NWB

    Das wäre mal ein Knaller 😉

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